Gedenken beginnt vor der eigenen HaustĂŒr

Manchmal gibt es Abende, bei denen man schon wĂ€hrenddessen merkt: Das war etwas Besonderes. Gestern war so ein Abend. Susanne Siegert aka „keine.erinnerungskultur“ (so ihr Name auf TikTok & Instagram) war bei uns in Wels zu Gast und hat beim Weinphilosophen ihr Buch „Gedenken neu denken“vorgestellt. Susi Siegert ist als „keine.erinnerungskultur“ auf den Plattformen TikTok weiterlesen…

Happy Birthday, Alter Schlachthof. Oder: Der Versuch eines sentimentalen und verklĂ€rten RĂŒckblicks auf einen wichtigen Ort meiner Jugend.

An diesem Wochenende hat er Geburtstag gefeiert – der Ort, an dem ich in meiner Jugend unglaublich viel Zeit verbracht habe. Das GelĂ€nde des Alten Schlachthofs in Wels war fĂŒr mich jahrelang meine zweite, manchmal auch dritte Heimat. Dritte Heimat dann, wenn ich wieder einmal besonders viel Zeit nicht in der Schule, sondern im CafĂ© weiterlesen…

Warum wir in Thalheim keine Community Nurse mehr haben

Von 2022 bis Ende 2024 gab es das von der EU finanzierte Projekt „Community Nurse“ in Österreich. Im Rahmen dieses Projekts wurden 116 Pilotprojekte in ganz Österreich mit verschiedenen TrĂ€gern in unterschiedlichen Settings umgesetzt, um eine bessere UnterstĂŒtzung fĂŒr pflegebedĂŒrftige Personen und ihre Angehörigen zu entwickeln und zu implementieren. Auch Thalheim beteiligte sich nach lĂ€ngeren weiterlesen…

Politik konkret und greifbar

Ich werde bei meinen Terminen in der Demokratiewerkstatt des Parlaments immer wieder von Jugendlichen gefragt, auf welchen Beschluss, an dem ich mitgewirkt habe, ich besonders stolz bin. Meine Antwort ist da immer recht einfach: Als wir das eRezept ausgerollt haben. Nicht weil das so ein Meilenstein oder so eine Weltverbesserung wĂ€re, sondern weil es fĂŒr weiterlesen…

Von Barrieren und Fusionen: Warum VerwaltungsqualitĂ€t vor der eigenen TĂŒr beginnt

Die erneute Debatte ĂŒber Gemeindefusionen in OÖ sorgt bei mir einmal mehr fĂŒr KopfschĂŒtteln. Dabei geht es mir nicht so sehr um die Frage ob Fusionen Sinn machen können, sondern eher um die abgeleitete BegrĂŒndung. Konkret: Der Welser BĂŒrgermeister Andreas Rabl (FPÖ) griff die Forderung des Landesrechnungshofes nach Gemeindefusionen auf, um damit die vermeintlich mangelnde weiterlesen…

Welser Barrieren

Im letzten Jahr durfte ich Frau Brezina kennenlernen. Sie war eine durchaus bekannte Aktivistin, die im Rollstuhl sitzend fĂŒr Inklusion und Gleichberechtigung im Alltag von Menschen mit Behinderung stritt. Kennengelernt habe ich sie ĂŒber einen gemeinsamen Bekannten, der mich fragte, ob ich bereit wĂ€re, Frau Brezina durch das Parlament zu fĂŒhren. FĂŒr mich war das weiterlesen…

Jugendstudie ohne Jugend

Die Stadt Wels hat letzte Woche ihre „Jugendstudie“ prĂ€sentiert. Ich bin auch Vorsitzender der KernZone, dem Verein der diözesanen Jugendarbeit in Wels. Im Vorfeld dieser Studie wurde uns als unabhĂ€ngiger Einrichtung von vielen anderen Welser Einrichtungen, die direkt von der Stadt Wels abhĂ€ngig sind, Kritik an der Machart zugetragen. Ebenso wurde der Inhalt kritisiert, und weiterlesen…

Rabls Potemkinsches Dorf. Oder: Wie die FPÖ Demogeld auszahlt.

Wels ist nicht nur fĂŒr seine Einbahnen und Kreisverkehre bekannt, sondern war jahrelang auch wegen der so genannten „Braunen Flecken“ in den Schlagzeilen. Die Welser ANTIFA-Initiative, die sich im Zuge dieser Auseinandersetzung gefunden und gebildet hat, ist ein Querschnitt der Welser Zivilgesellschaft. Neben dem aktiven Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus gehört auch das dringend nötige weiterlesen…

Welser Gesundheitspolitik in a nutshell

Wenn ich als zustĂ€ndiger Stadtrat zu einem Gesundheitsgipfel einlade, danach nichts vorzuweisen habe, und dann sage, dass der Bund fĂŒr alles verantwortlich ist, und man selbst als Stadtrat eh keine Kompetenz hĂ€tte, dann ist das desaströs. WofĂŒr lade ich zu einer solchen Veranstaltung ein? Um AktivitĂ€t vorzutĂ€uschen? Um so zu tun, als ob ich etwas weiterlesen…

Was von Halloween ĂŒbrig bleibt

Alle stehen einmal mehr da, und sind empört, sind erschĂŒttert oder einfach auch nur fassungslos ĂŒber das, was sich zu Halloween in Linz abgespielt hat. Da haben sich gut 200 Jugendliche am Taubenmarkt getroffen, und haben versucht dort ihre Gewaltfantasien umzusetzen. Die Polizei ist eingeschritten, das Ergebnis sind eine Reihe von Verhaftungen und eine sinnentleerte weiterlesen…