PrÀsentismus: Wenn Kranksein zur Gefahr wird

Stefan Sternad von der KĂ€rntner Wirtschaftskammer will also fĂŒr die ersten Tage eines Krankenstands in Zukunft Urlaubstage oder Zeitausgleich aufwenden. Konkret: KrankenstĂ€nde unter drei Tagen sollen nicht mehr möglich sein – stattdessen sollen Arbeitnehmer:innen Urlaub oder Zeitausgleich nehmen, um Krankheitstage abzudecken. Dazu könnte man sagen: unsozial, praxisfern, unsinnig. Oder man erklĂ€rt es genau. PrĂ€sentismus: Wenn weiterlesen…

Der symbolische Mittelfinger

Der Ausstieg aus der WHO als Sieg der Ignoranz ĂŒber die Vernunft Ich bin immer noch ein wenig sprachlos. Und das, obwohl es angekĂŒndigt war. Weniger wegen des Umstands, dass Trump es getan hat, sondern mehr wegen der eindeutigen Geste, des klaren Symbols fĂŒr den Rest der Welt. Was meine ich? Der 47. PrĂ€sident der weiterlesen…

Von Barrieren und Fusionen: Warum VerwaltungsqualitĂ€t vor der eigenen TĂŒr beginnt

Die erneute Debatte ĂŒber Gemeindefusionen in OÖ sorgt bei mir einmal mehr fĂŒr KopfschĂŒtteln. Dabei geht es mir nicht so sehr um die Frage ob Fusionen Sinn machen können, sondern eher um die abgeleitete BegrĂŒndung. Konkret: Der Welser BĂŒrgermeister Andreas Rabl (FPÖ) griff die Forderung des Landesrechnungshofes nach Gemeindefusionen auf, um damit die vermeintlich mangelnde weiterlesen…

Hallo Ärztekammer, hier spricht das 21. Jahrhundert

Immer dann, wenn die Rede auf einen modernen Umbau des Gesundheitswesens kommt, wirkt es so, als sei die Zeit in der Ärztekammer stehengeblieben. Dabei zeigen uns internationale Vergleiche, dass genau dort, wo Personal entlang von erworbenem Wissen und bestehender Kompetenzen eingesetzt wird, es deutlich besser rennt. In Österreich dagegen wehrt man sich gegen den so weiterlesen…

Warum die Regulierung von Nikotinbeuteln lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig ist

Die Überschrift der letzten Tage liest sich erfreulich: Das Gesundheitsministerium hat endlich einen Gesetzesentwurf zur Regulierung von Nikotinbeuteln (Nikotinpouches) und einem Rauchverbot auf KinderspielplĂ€tzen vorgestellt. Diesen wichtigen Schritt begrĂŒĂŸe ich als gesundheitspolitischer Sprecher der GrĂŒnen nachdrĂŒcklich. Nikotinbeutel, kleine weiße PĂ€ckchen, die unter die Oberlippe geschoben werden, enthalten hochkonzentriertes Nikotin, das direkt ĂŒber die SchleimhĂ€ute aufgenommen weiterlesen…

Ideologie

Die FPÖ wirft anderen gerne ideologisches Handeln vor. Damit soll der Eindruck entstehen, dass uns GrĂŒne beispielsweise Fakten nicht oder wenig interessieren, und wir nur einer nicht nĂ€her definierten Ideologie nachrennen wĂŒrden. Im Gegenzug versteht sich die FPÖ dann natĂŒrlich als Partei des Hausverstands und der faktenbasierten Politik. Das klingt ein bissi absurd, um es weiterlesen…

FĂŒr Demokratie und Klima: Warum wir jetzt wieder laufen mĂŒssen

Im EU-Wahlkampf und im darauffolgenden Nationalratswahlkampf hatten wir ein klares Motto: „FĂŒrs Klima. Gegen Rechts.“ Dazu gab es die passenden Sportsocken – und genau diese Socken werden wir wieder brauchen. Denn das Debakel, in das uns ÖVP, SPÖ und NEOS mit ihrem kompromisslosen Verhandlungsdesaster hineinmanövriert haben, zwingt uns erneut, in den politischen Abwehrkampf zu gehen. weiterlesen…

Kompromisslos zum VoKaKi

Pfuh, das Jahr hat es jetzt schon in sich, und ist noch nicht einmal ĂŒber den 3-Königs-Tag hinaus. Um ehrlich zu sein: nein, damit hab ich nicht gerechnet. Ich war immer der Meinung, dass sich am Ende die Kompromiss-FĂ€higkeit gegen Eitelkeiten durchsetzen wird. Ich war auch der Meinung, dass es allen Beteiligten klarer ist, um weiterlesen…

Was haben manche MĂ€nner immer nur mit Autos?

Die aktuelle Diskussion um die Metapher von Peter Lehner, der das Gesundheitssystem mit einem Auto vergleicht, geht vollkommen am eigentlichen Problem vorbei. Auch und vor allem der Kommentar von „Presse“-Journalist Köksal Baltaci, der diesen heute (02.01.2025) weiterdreht. Gesundheitsversorgung ist keine Frage des Luxus, sondern der SolidaritĂ€t. Ein solides Gesundheitssystem, das allen Menschen unabhĂ€ngig von ihrem weiterlesen…

Usancen

Das Wort „Usance“ hat gute Chancen, „Unwort“ des Jahres 2024 zu werden. Das sage nicht ich, das sagen viele bekannte und weniger bekannte Personen im Mikrokosmos von X – ehemals Twitter. Und dort auf eben diesem X (oder halt Twitter) erklĂ€ren mir ebenso viele andere – meist sehr unbekannte – Profile, wie undemokratisch und hetzerisch weiterlesen…