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Ralph Schallmeiner

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Schlagwort: Elektro

Air Moon Safari

Air – Moon Safari

Veröffentlicht am10/08/202010/08/2020Kommentar hinterlassen

1998 wird es wohl gewesen sein, als ich das Album das erste Mal gehört habe. Ich habe damals in Marchtrenk gewohnt, wir hatten ein Haus gemietet, und im Garten war eine gemauerte HĂĽtte. Ein Teil der HĂĽtte war fĂĽrs Brennholz fĂĽr den Kachel- und den Schwedenofen im Haus, der andere abgetrennte Teil war u.a. fĂĽrs weiterlesen…

TagsAir, Analog, Elektro, Französisch, Moon Safari, Platte, Vinyl

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schallimar

đź’š Abgeordneter mit Haltung
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werden.
Faible für 🎶 & ⚽
📍 Thalheim

Heute war ich in Zell am See zu einem spannenden A Heute war ich in Zell am See zu einem spannenden Austausch ĂĽber die Gesundheitsversorgung in Thumersbach. 

Thumersbach? Das ist ein Ortsteil von Zell am See, mehr oder minder gegenüber dem Ortszentrum von Zell am See auf dem anderen Seeufer gelegen. Die Menschen dort bemühen sich bereits seit Jahren um eine bessere Gesundheitsversorgung vor Ort. Einen Hausarzt mit Kassenvertrag gibt es inzwischen. Was weiterhin fehlt, ist eine Apotheke. Die Betreiberin der Seeapotheke in Zell am See wäre seit Langem bereit vor Ort und in Abstimmung mit den Öffnungszeiten des Arztes eine Filialapotheke zu eröffnen. Ihre Anträge wurden jedoch abgelehnt.
Gleichzeitig wurde 2023 einem Apotheker aus Niederösterreich die Konzession für eine Vollapotheke erteilt. Das Absurde: Wie sich diese kaufmännisch rechnen soll, ist nicht nachvollziehbar. Und damit auch die Frage, wieso hier eine solche Konzession überhaupt erteilt wurde.

Und: Diese Apotheke gibt es bis heute nicht. Der Konzessionsinhaber ist vor Ort nicht in Erscheinung getreten, konkrete Eröffnungspläne sind nicht bekannt und selbst die ursprünglich beim Einreichen angeführte Lokalität wurde wieder zurückgezogen. Es gibt also nichts. Trotzdem blockiert die bestehende Konzession weiterhin jede andere Lösung, möglicherweise noch bis 2028.

Die Leidtragenden sind die rund 1.500 Bewohner:innen von Thumersbach, insbesondere ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen, die für Medikamente weiterhin auf das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Deshalb braucht es jetzt Klarheit: Warum wurde eine Konzession für eine Apotheke vergeben, die bis heute nicht eröffnet wurde? Warum darf diese Konzession über Jahre hinweg eine tatsächlich umsetzbare Filialapotheke verhindern? Und vor allem: Wie sorgen wir endlich dafür, dass die Menschen in Thumersbach jene wohnortnahe Arzneimittelversorgung bekommen, um die sie seit Jahren kämpfen? Genau das alles werde ich mir in den kommenden Wochen genauer ansehen. Mal schauen ob wir Antworten bekommen.
Nach dem Urlaub geht’s wieder mit 110% an die Arbe Nach dem Urlaub geht’s wieder mit 110% an die Arbeit. Erster Termin heute auswärts. Auf geht’s!
Bäume wachsen lassen. Zwei Wochen war ich mit mei Bäume wachsen lassen.

Zwei Wochen war ich mit meiner Familie in Brüssel, Cardiff, Liverpool, Birmingham und London unterwegs. Und natürlich gehe ich dabei nicht nur als Tourist durch die Gegend, sondern immer auch ein wenig als Kommunalpolitiker: Was funktioniert anderswo gut? Was könnten wir uns davon mitnehmen?

Besonders aufgefallen ist mir, wie viel Raum Bäume und Blühflächen in vielen Städten bekommen. In England dürfen Bäume im öffentlichen Raum offenbar tatsächlich wachsen, groß werden und sich entwickeln. In Cardiff haben wir im Schlosspark wunderschöne alte, weit ausladende Bäume gesehen. Die Menschen sitzen darunter, verbringen ihre Mittagspause im Schatten oder genießen gemeinsam den Nachmittag. Ähnlich war es in London – im St. James’s Park ebenso wie an der Themse in Fulham.

Beim Atomium in Brüssel ist mir wiederum eine große Blühfläche ins Auge gestochen. In Liverpool standen die Blühpflanzen teilweise höher als ich. Das wirkt auf den ersten Blick vielleicht manchmal etwas „unordentlich“. Und so mancher Gemeindevertreter denkt vermutlich sofort an Pflegeaufwand, Haftung und Verantwortung. Dem gegenüber stehen aber mehr Lebensqualität, ein besseres Mikroklima und zusätzlicher Lebensraum für Insekten und andere Tiere.

Wir haben in Wels beispielsweise den Volksgarten. In Thalheim gibt es den Reinberg und das Traunufer. Nehmen wir uns solche Parks, wie ich sie in Cardiff und London erleben durfte, und solche Blühflächen wie in Brüssel und Liverpool doch öfter zum Vorbild.
Weniger schnell zur Motorsäge greifen. Weniger Natur auf Ordnung trimmen. Und öfter überlegen, wie wir Bäume wachsen lassen und öffentlichen Raum lebendiger, kühler und lebenswerter machen können.

Und das Bild mit dem Hinweis am Boden finde ich auch eine feine Idee. WĂĽrde wohl auch bei uns an vielen Stellen etwas bringen und so BewuĂźtsein schaffen.
Friendly Reminder - darĂĽber sollten wir diskutiere Friendly Reminder - darĂĽber sollten wir diskutieren statt auf Partout-Standpunkten zu beharren:
đźš‘ 19 Millionen Euro investieren. Bis zu 800 Millionen Euro pro Jahr sparen. Ohne eine einzige Leistung zu kĂĽrzen.

Das ist keine Zauberei. Das ist vernĂĽnftige Gesundheitspolitik.
Mit besserer Ausbildung und mehr Kompetenzen für Notfallsanitäter könnten viele Patient direkt am Einsatzort gut versorgt werden – statt automatisch ins Spital gebracht zu werden.
👉 weniger unnötige Spitalsfahrten
👉 weniger überfüllte Ambulanzen
👉 weniger Drehtür-Patient
👉 bessere Entscheidungen direkt vor Ort
👉 echte Entlastung für das gesamte Gesundheitssystem

Und nein: Niemand will das Freiwilligenwesen einschränken. Im Gegenteil. Es geht um eine Aufwertung des Rettungsdienstes, um gemischte Teams und um Strukturen, die Hauptamtliche wie Ehrenamtliche entlasten.

Mehr Kompetenz statt unnötiger Transporte. Bessere Versorgung statt teurer Umwege.
So geht solidarische und effiziente Gesundheitspolitik. Die Vorschläge liegen auf dem Tisch. Es wird Zeit, sie endlich umzusetzen. 💚
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