Geh-Denken.

Heuer fand es zum dritten Mal statt, das Geh-Denken. Organisiert wird es von der Katholischen Jugend, konkret von einem Team rund um Ela Klein. Die Idee dahinter: wir gehen von Wels aus auf das GelĂ€nde des ehemaligen KZ Gunskirchen, einem Nebenlager von Mauthausen. Dieses Lager war mitten im Wald nahe der Traun, und bestand von weiterlesen…

Der Versuch einer Skandalisierung

Im Petitionenausschuss des Nationalrats kommen Petitionen und BĂŒrger:innen-Initiativen zur Debatte. Wir schauen uns diese Anliegen an, holen Stellungnahmen von relevanten Stakeholdern ein, diskutieren darĂŒber. Am Ende wird das Anliegen dann entweder einem Ausschuss zur weiteren Behandlung zugewiesen oder zur Kenntnis genommen. Letzteres bedeutet zwar, dass es keine weitere parlamentarische Behandlung gibt, heißt aber nicht, dass weiterlesen…

Welser Gesundheitspolitik in a nutshell

Wenn ich als zustĂ€ndiger Stadtrat zu einem Gesundheitsgipfel einlade, danach nichts vorzuweisen habe, und dann sage, dass der Bund fĂŒr alles verantwortlich ist, und man selbst als Stadtrat eh keine Kompetenz hĂ€tte, dann ist das desaströs. WofĂŒr lade ich zu einer solchen Veranstaltung ein? Um AktivitĂ€t vorzutĂ€uschen? Um so zu tun, als ob ich etwas weiterlesen…

Von der Verpflichtung.

Ö1 gerade so: „Die GrĂŒnen sind klar gegen den Vorschlag Nehammers Medizinstudent:innen zu verpflichten.“ Naja, so klar, wie Ö1 da jetzt tut, habe ich mich nicht ausgesprochen. Aber okay, die Zuspitzung braucht es wohl, nehme ich zur Kenntnis. Was ich aber sehr wohl gesagt habe: es gibt gescheitere Maßnahmen als eine Verpflichtung von Medizinstudent:innen. Grund genug, hier weiterlesen…

Skepsis ist angebracht.

Der Vorschlag von Primar Kerbl aus der Steiermark klingt verlockend: Wer Medizin studieren will, die/der soll zuerst ein Jahr lang in einem Krankenhaus ein Pflegepraktikum machen. Dabei sollen diese Personen TĂ€tigkeiten wie Putzen, Betten machen oder Essen austeilen ĂŒbernehmen. Das soll die Empathie der zukĂŒnftigen Mediziner:innen abprĂŒfen und gleichzeitig auf den Job im Spital vorbereiten. weiterlesen…

Berlin, RĂŒckblick Teil 2: Ärzt:innen-Mangel

Beim Zusammenstellen meiner Berlinreise war ein Anliegen nicht nur mit Politiker:innen zu sprechen, sondern auch mit Expert:innen aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens. Eine solche Expert:innen-Gruppe ist jedenfalls der Marburger Bund, laut Selbstdefinition die Gewerkschaft fĂŒr alle angestellten Ärzt:innen in Deutschland. Die Mitgliedschaft ist freiwillig, dennoch verhandelt der Marburger Bund mit den Krankenanstalten-TrĂ€gern mehr als 120 weiterlesen…

Was von Halloween ĂŒbrig bleibt

Alle stehen einmal mehr da, und sind empört, sind erschĂŒttert oder einfach auch nur fassungslos ĂŒber das, was sich zu Halloween in Linz abgespielt hat. Da haben sich gut 200 Jugendliche am Taubenmarkt getroffen, und haben versucht dort ihre Gewaltfantasien umzusetzen. Die Polizei ist eingeschritten, das Ergebnis sind eine Reihe von Verhaftungen und eine sinnentleerte weiterlesen…

„Hey, was ist mit Bubatz?“

Zugegeben, das Wort „Bubatz“ habe ich auch zuerst einmal googeln mĂŒssen, nachdem ich es in einem Video mit Cem Özdemir das erste Mal gehört habe. Ich bin ja noch mit Worten wie „Shit“ oder „Ofen“ oder schlicht „Gras“ groß geworden, wenn es ums Kiffen ging. Also, es geht um Cannabis und den Umgang Österreichs damit. weiterlesen…

Berlin, RĂŒckblick Teil 1: Zweiklassenmedizin

Ich hatte in den letzten Tagen das VergnĂŒgen mich in Berlin mit Vertreter:innen der deutschen Gesundheitspolitik zu treffen. Dabei war mir wichtig nicht nur die Seite der Politik zu hören, sondern mich auch mit Expert:innen, Wissenschafter:innen und Angestellten im Gesundheitswesen zu treffen und offen auszutauschen. Ehrlich gesagt bin ich mit der Frage „Wie um alles weiterlesen…

Eine Anfrage, die WĂŒrde des Hauses und die Verantwortung der Abgeordneten

Gerald Hauser ist Abgeordneter zum Nationalrat, er ist vereidigt auf die Gesetze und die Verfassung der Republik Österreich. Er ist damit einer von 183 Abgeordneten, die fĂŒr die Verhandlung und den Beschluss der Gesetze in diesem Land verantwortlich sind. Genauso natĂŒrlich gehört zu seinen Aufgaben die Kontrolle der Regierung, umso mehr als er Abgeordneter einer weiterlesen…