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Was hat dieses Land immer nur mit Fax?

In den letzten Tagen geisterte eine Meldung durch die Medien, angestoĂźen von Recherchen der „Kleinen Zeitung“. Es geht dabei um die DatenĂĽbertragung fĂĽr die Bewilligung bestimmter Leistungen zwischen der Ă–GK (Ă–sterreichische Gesundheitskasse) und den steirischen Spitälern der KAGes (Krankenanstalten-Gesellschaft). Bis zum 01.01.2025 wurde die Kommunikation per Fax (!!!) bewältigt. Mit diesem Datum trat das Verbot weiterlesen…

Es wird Zeit, das SanG anzupacken

Vorweg ist mir bewusst, dass es längst höchste Zeit ist, das SanG (Sanitätergesetz) grundlegend zu reformieren. Ein paar kosmetische Novellierungen reichen nicht aus, und ich weiĂź, dass diese Ă„nderung ĂĽberfällig ist. Der Titel dieses Beitrags soll keinesfalls als Euphemismus oder Beschönigung verstanden werden. Vielmehr drĂĽcke ich es so aus, weil die Notwendigkeit endlich auch in weiterlesen…

Die Masern sind zurĂĽck. Obwohl: Waren sie jemals weg?

Die Masern feiern in Ă–sterreich ein vermeintlich fröhliches Stelldichein. Wobei: fröhlich ist das natĂĽrlich nicht, die Masern sind nicht die harmlose Kinderkrankheit als die sie so gerne verharmlost werden, sondern eine gefährliche hoch ansteckende Viruserkrankung mit einer Komplikationsrate von gut 20%. Oder anders gesagt: jeder 5. Fall landet im Krankenhaus. 2024 gab es in Ă–sterreich weiterlesen…

Präsentismus: Wenn Kranksein zur Gefahr wird

Stefan Sternad von der Kärntner Wirtschaftskammer will also fĂĽr die ersten Tage eines Krankenstands in Zukunft Urlaubstage oder Zeitausgleich aufwenden. Konkret: Krankenstände unter drei Tagen sollen nicht mehr möglich sein – stattdessen sollen Arbeitnehmer:innen Urlaub oder Zeitausgleich nehmen, um Krankheitstage abzudecken. Dazu könnte man sagen: unsozial, praxisfern, unsinnig. Oder man erklärt es genau. Präsentismus: Wenn weiterlesen…

Der symbolische Mittelfinger

Der Ausstieg aus der WHO als Sieg der Ignoranz ĂĽber die Vernunft Ich bin immer noch ein wenig sprachlos. Und das, obwohl es angekĂĽndigt war. Weniger wegen des Umstands, dass Trump es getan hat, sondern mehr wegen der eindeutigen Geste, des klaren Symbols fĂĽr den Rest der Welt. Was meine ich? Der 47. Präsident der weiterlesen…

Von Barrieren und Fusionen: Warum Verwaltungsqualität vor der eigenen Tür beginnt

Die erneute Debatte ĂĽber Gemeindefusionen in OĂ– sorgt bei mir einmal mehr fĂĽr KopfschĂĽtteln. Dabei geht es mir nicht so sehr um die Frage ob Fusionen Sinn machen können, sondern eher um die abgeleitete BegrĂĽndung. Konkret: Der Welser BĂĽrgermeister Andreas Rabl (FPĂ–) griff die Forderung des Landesrechnungshofes nach Gemeindefusionen auf, um damit die vermeintlich mangelnde weiterlesen…

Hallo Ärztekammer, hier spricht das 21. Jahrhundert

Immer dann, wenn die Rede auf einen modernen Umbau des Gesundheitswesens kommt, wirkt es so, als sei die Zeit in der Ă„rztekammer stehengeblieben. Dabei zeigen uns internationale Vergleiche, dass genau dort, wo Personal entlang von erworbenem Wissen und bestehender Kompetenzen eingesetzt wird, es deutlich besser rennt. In Ă–sterreich dagegen wehrt man sich gegen den so weiterlesen…

Warum die Regulierung von Nikotinbeuteln längst überfällig ist

Die Ăśberschrift der letzten Tage liest sich erfreulich: Das Gesundheitsministerium hat endlich einen Gesetzesentwurf zur Regulierung von Nikotinbeuteln (Nikotinpouches) und einem Rauchverbot auf Kinderspielplätzen vorgestellt. Diesen wichtigen Schritt begrĂĽĂźe ich als gesundheitspolitischer Sprecher der GrĂĽnen nachdrĂĽcklich. Nikotinbeutel, kleine weiĂźe Päckchen, die unter die Oberlippe geschoben werden, enthalten hochkonzentriertes Nikotin, das direkt ĂĽber die Schleimhäute aufgenommen weiterlesen…

Ideologie

Die FPĂ– wirft anderen gerne ideologisches Handeln vor. Damit soll der Eindruck entstehen, dass uns GrĂĽne beispielsweise Fakten nicht oder wenig interessieren, und wir nur einer nicht näher definierten Ideologie nachrennen wĂĽrden. Im Gegenzug versteht sich die FPĂ– dann natĂĽrlich als Partei des Hausverstands und der faktenbasierten Politik. Das klingt ein bissi absurd, um es weiterlesen…

FĂĽr Demokratie und Klima: Warum wir jetzt wieder laufen mĂĽssen

Im EU-Wahlkampf und im darauffolgenden Nationalratswahlkampf hatten wir ein klares Motto: „FĂĽrs Klima. Gegen Rechts.“ Dazu gab es die passenden Sportsocken – und genau diese Socken werden wir wieder brauchen. Denn das Debakel, in das uns Ă–VP, SPĂ– und NEOS mit ihrem kompromisslosen Verhandlungsdesaster hineinmanövriert haben, zwingt uns erneut, in den politischen Abwehrkampf zu gehen. weiterlesen…