„Immer schön bei der Wahrheit bleiben.“

Das fordert von mir der Vizepräsident der steirischen Ă„rztekammer als Replik auf meine gestrige Kritik an der Ă„rztekammer. Auslöser dafĂĽr waren die Zwischenrufe einzelner Funktionäre der Ă„rztekammer, wonach mehr Kompetenzen fĂĽr die Apotheken schlecht fĂĽr die Patient:innen wären. Ebenso der Ruf am Verhandlungstisch sitzen zu wollen, wenn es um die Belange der Apotheken geht, und weiterlesen…

Wahlarzthonorare.

Liebe SPĂ– OĂ–, Lieber Michael Lindner,ihr habt die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung fĂĽr Euch entdeckt, und entsprechende Forderungen aufgestellt. Ganz ehrlich: Ja, beim Impfen in der Apotheke, da wĂĽrden wir uns wiederfinden. DafĂĽr arbeiten wir im Gesundheitsministerium schon lange, und sind auch deutlich weiter als es jemals Gesundheitsminister:innen in der Vergangenheit waren. Und auch bei den weiterlesen…

Der Versuch einer Skandalisierung

Im Petitionenausschuss des Nationalrats kommen Petitionen und BĂĽrger:innen-Initiativen zur Debatte. Wir schauen uns diese Anliegen an, holen Stellungnahmen von relevanten Stakeholdern ein, diskutieren darĂĽber. Am Ende wird das Anliegen dann entweder einem Ausschuss zur weiteren Behandlung zugewiesen oder zur Kenntnis genommen. Letzteres bedeutet zwar, dass es keine weitere parlamentarische Behandlung gibt, heiĂźt aber nicht, dass weiterlesen…

Welser Gesundheitspolitik in a nutshell

Wenn ich als zuständiger Stadtrat zu einem Gesundheitsgipfel einlade, danach nichts vorzuweisen habe, und dann sage, dass der Bund fĂĽr alles verantwortlich ist, und man selbst als Stadtrat eh keine Kompetenz hätte, dann ist das desaströs. WofĂĽr lade ich zu einer solchen Veranstaltung ein? Um Aktivität vorzutäuschen? Um so zu tun, als ob ich etwas weiterlesen…

Von der Verpflichtung.

Ă–1 gerade so: „Die GrĂĽnen sind klar gegen den Vorschlag Nehammers Medizinstudent:innen zu verpflichten.“ Naja, so klar, wie Ă–1 da jetzt tut, habe ich mich nicht ausgesprochen. Aber okay, die Zuspitzung braucht es wohl, nehme ich zur Kenntnis. Was ich aber sehr wohl gesagt habe: es gibt gescheitere MaĂźnahmen als eine Verpflichtung von Medizinstudent:innen. Grund genug, hier weiterlesen…

Skepsis ist angebracht.

Der Vorschlag von Primar Kerbl aus der Steiermark klingt verlockend: Wer Medizin studieren will, die/der soll zuerst ein Jahr lang in einem Krankenhaus ein Pflegepraktikum machen. Dabei sollen diese Personen Tätigkeiten wie Putzen, Betten machen oder Essen austeilen ĂĽbernehmen. Das soll die Empathie der zukĂĽnftigen Mediziner:innen abprĂĽfen und gleichzeitig auf den Job im Spital vorbereiten. weiterlesen…

Berlin, Rückblick Teil 2: Ärzt:innen-Mangel

Beim Zusammenstellen meiner Berlinreise war ein Anliegen nicht nur mit Politiker:innen zu sprechen, sondern auch mit Expert:innen aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens. Eine solche Expert:innen-Gruppe ist jedenfalls der Marburger Bund, laut Selbstdefinition die Gewerkschaft fĂĽr alle angestellten Ă„rzt:innen in Deutschland. Die Mitgliedschaft ist freiwillig, dennoch verhandelt der Marburger Bund mit den Krankenanstalten-Trägern mehr als 120 weiterlesen…

„Hey, was ist mit Bubatz?“

Zugegeben, das Wort „Bubatz“ habe ich auch zuerst einmal googeln mĂĽssen, nachdem ich es in einem Video mit Cem Ă–zdemir das erste Mal gehört habe. Ich bin ja noch mit Worten wie „Shit“ oder „Ofen“ oder schlicht „Gras“ groĂź geworden, wenn es ums Kiffen ging. Also, es geht um Cannabis und den Umgang Ă–sterreichs damit. weiterlesen…

Berlin, RĂĽckblick Teil 1: Zweiklassenmedizin

Ich hatte in den letzten Tagen das VergnĂĽgen mich in Berlin mit Vertreter:innen der deutschen Gesundheitspolitik zu treffen. Dabei war mir wichtig nicht nur die Seite der Politik zu hören, sondern mich auch mit Expert:innen, Wissenschafter:innen und Angestellten im Gesundheitswesen zu treffen und offen auszutauschen. Ehrlich gesagt bin ich mit der Frage „Wie um alles weiterlesen…