Weiter warten aufs Impfen in Apotheken

Die Frage, ob Apotheker:innen in Österreich Impfungen durchführen dürfen, bleibt weiterhin ein heiß diskutiertes Thema. Während internationale Erfahrungen zeigen, dass Impfungen in Apotheken die Durchimpfungsrate erhöhen und das Gesundheitssystem entlasten können, wird diese Möglichkeit in Österreich vehement blockiert. Die gestrige Vertagung unseres Antrags zur Ermöglichung von Impfungen in Apotheken durch die Regierungskoalition bestehend aus SPÖ, weiterlesen…

Regierungsprogramm: Weder Wurf noch Mordor

Vorneweg: Ich bin froh, dass wir nun wohl eine neue Regierung bekommen, der die Rechtsextremen im Land nicht angehören. Und ich stehe – wie viele andere in meiner Partei – dazu, dass der Kompromiss ein wichtiger Teil einer erfolgreichen Politik über Parteigrenzen hinweg ist. Wir haben den Kompromiss in den letzten fünf Jahren selbst oft weiterlesen…

Kompromisslos zum VoKaKi

Pfuh, das Jahr hat es jetzt schon in sich, und ist noch nicht einmal über den 3-Königs-Tag hinaus. Um ehrlich zu sein: nein, damit hab ich nicht gerechnet. Ich war immer der Meinung, dass sich am Ende die Kompromiss-Fähigkeit gegen Eitelkeiten durchsetzen wird. Ich war auch der Meinung, dass es allen Beteiligten klarer ist, um weiterlesen…

Wahlarzthonorare.

Liebe SPÖ OÖ, Lieber Michael Lindner,ihr habt die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung für Euch entdeckt, und entsprechende Forderungen aufgestellt. Ganz ehrlich: Ja, beim Impfen in der Apotheke, da würden wir uns wiederfinden. Dafür arbeiten wir im Gesundheitsministerium schon lange, und sind auch deutlich weiter als es jemals Gesundheitsminister:innen in der Vergangenheit waren. Und auch bei den weiterlesen…

Der Versuch einer Skandalisierung

Im Petitionenausschuss des Nationalrats kommen Petitionen und Bürger:innen-Initiativen zur Debatte. Wir schauen uns diese Anliegen an, holen Stellungnahmen von relevanten Stakeholdern ein, diskutieren darüber. Am Ende wird das Anliegen dann entweder einem Ausschuss zur weiteren Behandlung zugewiesen oder zur Kenntnis genommen. Letzteres bedeutet zwar, dass es keine weitere parlamentarische Behandlung gibt, heißt aber nicht, dass weiterlesen…

Welser Gesundheitspolitik in a nutshell

Wenn ich als zuständiger Stadtrat zu einem Gesundheitsgipfel einlade, danach nichts vorzuweisen habe, und dann sage, dass der Bund für alles verantwortlich ist, und man selbst als Stadtrat eh keine Kompetenz hätte, dann ist das desaströs. Wofür lade ich zu einer solchen Veranstaltung ein? Um Aktivität vorzutäuschen? Um so zu tun, als ob ich etwas weiterlesen…

Von der Verpflichtung.

Ö1 gerade so: „Die Grünen sind klar gegen den Vorschlag Nehammers Medizinstudent:innen zu verpflichten.“ Naja, so klar, wie Ö1 da jetzt tut, habe ich mich nicht ausgesprochen. Aber okay, die Zuspitzung braucht es wohl, nehme ich zur Kenntnis. Was ich aber sehr wohl gesagt habe: es gibt gescheitere Maßnahmen als eine Verpflichtung von Medizinstudent:innen. Grund genug, hier weiterlesen…

Skepsis ist angebracht.

Der Vorschlag von Primar Kerbl aus der Steiermark klingt verlockend: Wer Medizin studieren will, die/der soll zuerst ein Jahr lang in einem Krankenhaus ein Pflegepraktikum machen. Dabei sollen diese Personen Tätigkeiten wie Putzen, Betten machen oder Essen austeilen übernehmen. Das soll die Empathie der zukünftigen Mediziner:innen abprüfen und gleichzeitig auf den Job im Spital vorbereiten. weiterlesen…

Berlin, Rückblick Teil 2: Ärzt:innen-Mangel

Beim Zusammenstellen meiner Berlinreise war ein Anliegen nicht nur mit Politiker:innen zu sprechen, sondern auch mit Expert:innen aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens. Eine solche Expert:innen-Gruppe ist jedenfalls der Marburger Bund, laut Selbstdefinition die Gewerkschaft für alle angestellten Ärzt:innen in Deutschland. Die Mitgliedschaft ist freiwillig, dennoch verhandelt der Marburger Bund mit den Krankenanstalten-Trägern mehr als 120 weiterlesen…